Arbeitsrecht: Vereinbarung über die Arbeitsausführung
Montag, den 29. Juli 2013 um 08:44 Uhr

In der Folge der Novelle des Arbeitsgesetzbuches kam es mit Wirksamkeit vom 1. Januar 2012 zu wesentlichen Änderungen im Bereich der Vereinbarung über die Arbeitsausführung.

Der Arbeitnehmer kann neu für einen Arbeitgeber auf der Grundlage der Vereinbarung über die Arbeitsausführung bis 300 Stunden im Kalenderjahr arbeiten. Die Vereinbarung muss schriftlich getroffen werden und es muss darin die Zeitdauer, für welche das Arbeitsverhältnis geschlossen wird, angeführt werden.

Ferner wurde eine Regel ergänzt, dass auch der nicht auf der Grundlage der Vereinbarung arbeitende Arbeitnehmer nicht mehr als 12 Stunden im Rahmen der aufeinanderfolgenden 24 Stunden abarbeiten darf.

Die Vereinbarung über die Arbeitsausführung wird ebenfalls von den Änderungen betroffen, die in den Gesetzen über die Kranken-, Renten- und öffentliche Krankenversicherung vorgenommen wurden. Sollte die Höhe der Vergütung des Arbeitnehmers aus der Vereinbarung über die Arbeitsausübung in einem Monat den Betrag von 10.000,- CZK übersteigen, so gründet auch das arbeits-rechtliche durch die Vereinbarung über die Arbeitsausführung gegründete Verhältnis die Beteiligung an der Versicherung. In einem solchen Falle unterliegt die Vergütung aus der Vereinbarung über die Arbeitsausführung denselben Abführungen der Versicherungsbeiträge und derselben Besteuerung wie ein Gehalt oder Lohn.

 
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